Homöopathische Behandlung von Kopfschmerzen


Homöopathische Behandlung von Kopfschmerzen

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Die vorliegende Übersetzung der 1853 erschienenen Monographie „A Treatise on Headaches“ von John C. Peters stellt weit mehr als nur ein historisches Dokument aus der Frühzeit der Homöopathie dar. Peters’ Werk liefert eine synoptische Zusammenschau der zum Erstellungszeitpunkt veröffentlichten Kopfschmerzkasuistiken und kopfschmerzbezogenen Arzneicharakteristika.

Auf Basis von weit mehr als 150 Falldarstellungen und weiteren Aussagen namhafter Homöopathen werden die Kopfschmerz-Charakteristika von insgesamt 50 homöopathischen Arzneimitteln im Detail erarbeitet und anschließend in einem kurzgefaßten Repertorium zusammengeführt. Bei der Zusammenstellung des Materials stützt sich Peters hauptsächlich auf die relevanten Abschnitte aus Rückerts „Klinische Erfahrung in der Homöopathie“; weitere Quellen sind ATTOMYR,BEAUVAIS, BLACK, COXE, HERING, NOACK, TIETZE[R] u.a.

Neben der enormen Praxisrelevanz dieser umfangreichen Arzneimittel- und Kasuistikdarstellungen ist allerdings auch und gerade Peters’ einleitender Abschnitt „Natur und Ursachen der Kopfschmerzen“ besonders hervorzuheben, in dem die unterschiedlichen Formen von Kopfschmerz-Pathologien (nervös, kongestiv, rheumatisch-gichtisch nebst ihren jeweiligen Unterformen) nach ihren physiopathologischen Erscheinungen differenziert werden. Was auf den ersten Blick wie eine schulmedizinische Klassifikation von Krankheitsbildern erscheinen mag, offenbart bei näherer Betrachtung ein tiefes Verständnis des §153 ORG, das andernorts wohl am prägnantesten durch G.H.G. JAHR formuliert wird, wenn dieser darauf insistiert, "daß ohne Generalisierung durchaus keine Individualisierung möglich ist, indem kein Ding als Besonderes erkannt und unterschieden werden kann, ohne zuvor in genere aufgefaßt, d.h. durch seine allgemeinen Merkmale mit den verschiedenen Individuen verglichen worden zu seyn, mit denen es zu einer Klasse, Art, Species etc. gehört".

Peters’ „Homöopathische Behandlung von Kopfschmerzen“ zielt im vorkommenden Krankheitsfall auf die Identifikation einer Gruppe von wahlfähigen Mitteln ab, deren anatomische Wirkrichtung den physio-pathologischen Bedingungen des jeweiligen Kopfschmerzes entspricht; die weitere Differenzierung dieser Arzneien hat dann über anderweitige, individuelle Symptome und Zeichen des Kranken zu erfolgen.

Leseprobe "Homöopathische Behandlung von Kopfschmerzen"

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