Kurt Sprengels Handbuch der Semiotik


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Kurt Sprengels Handbuch der Semiotik

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Die Neuauflage von Kurt Sprengels Handbuch der Semiotik wird mit der Intention vorgelegt, um vor allem dem homöopathischen Therapeuten eine medizinische Schrift aus der Zeit Hahnemanns an die Hand zu geben, da S. Hahnemann in der Blütezeit der wissenschaftlichen Semiotik  aufgewachsen ist und diese angewandt hat. Dieses vergessene wissenschaftliche Wissen, welches die damalige Medizin durchwebt hat, fand auch Eingang in das Organon der Heilkunst und kann an sehr vielen Stellen nachgewiesen werden.
Für den homöopathischen Behandler ist es von besonderem Interesse sich mit der Semiotik auseinander zu setzen, um die einzelnen, im Organon niedergeschriebenen Anweisungen aus dem historischen Kontext heraus zu verstehen und entsprechend einordnen zu können. Nur über die Semiotik ist es möglich Symptome im Sinne des § 153 Org. 6 auf wissenschaftlicher Basis zu identifizieren.

Sprengel selbst verweist in seinem Werk Versuch einer pragmatischen Geschichte der Arzneykunde auf das Erfordernis, die entsprechenden Schriften in ihrem historischen Kontext und möglichst in der Originalsprache zu studieren, um nicht Fehlinterpretationen der Übersetzer und Geschichtsschreiber aufzusitzen, weshalb das vorliegende neu aufgelegte Werk aus dem Jahre 1815 ― identisch mit der Auflage von 1801 ― hiermit dem homöopathisch tätigem Publikum zur Verfügung gestellt wird.

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!!! lt. Johann F. H. Albers das beste Buch zum Studium der Semiotik !!!

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„Semiotik pflegen heißt die Kunst entwickeln, aus dem unmittelbaren Anschauen des Kranken möglichst weitreichende Aufschlüsse zu erhalten über Art und künftigen Verlauf der Krankheit. Semiotik spricht den Künstler im Arzt an. Der gute Semiotiker ist ein Mensch mit Ahnungen und Fingerspitzengefühl. Er ist bei der Beurteilung des Kranken der Wahrheit oft näher als der „Exakte“, der über der Bemühung um die Mosaikteilchen einzelner Untersuchungsergebnisse die Schau des Ganzen verliert. Eine gut ausgebildete Semiotik macht weitgehend unabhängig von den verwickelten Hilfsmitteln der Diagnostik.

Die Semiotik fördert die Unmittelbarkeit der Beziehungen zwischen Arzt und Kranken. Sie läßt ein lebendiges Bild von der Krankheit in dem Behandelnden entstehen und schafft geistige Verknüpfungen, die dem Laboratoriumsmediziner fehlen müssen. Man muß es dem Homöopathen als Vorzug anrechnen, daß er ein anschauliches Wirkungsbild seines Heilmittels besitzt und dieses durch sorgfältiges Aufspüren der Krankheitszeichen mit dem Krankheitsgeschehen zu vergleichen sucht. Ähnlich könnte die Semiotik als eine Grundlage für die Herstellung solcher Verknüpfungen in der gesamten Medizin dienen.“ [Krauß, 1940]

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